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Trauer und Hochachtung 

Grief and Praise
 

Gemeinsam der Trauer begegnen, mit unseren Körpern präsent.
Poesie für das, was wir lieben
Meeting grief in community through embodied presence.
Praise for what we love.

Eine Veranstaltungsreihe von Körperpraxissessions für Queers und unsere Friends zwischen 27. Mai und 8.Juli 2026

4 Treffen, jeweils 2 Stunden, mit wechselnden Unterrichtenden

27th May, 10th June, 24th June, 8th July

​​

19.15 / 7.15pm CET

auf deutsch und englisch

Trauer und Poesie

 

Trauer ist chaotisch, unberechenbar, wild und absolut notwendig für ein gutes Leben.

Kollektivtrauern ist einer der wichtigsten Schritte, um die Kultur von Individualismus, Trennungen, Ausbeutung und Kolonialitäten zu überwinden.

 

Ein Aspekt der Trauer ist Praise - schwierig nach deutsch zu übersetzen. Hochachtung, poetische Worte und Gesten finden…Wir werden das, was wir verloren haben, mit tiefer Liebe loben.

 

Was hast du verloren?

Um wen, um was trauerst du?

Wo schaffst du Raum dafür?

Wie?

 

Du bist herzlich willkommen zu diesem 8-wöchigen Kurs – mit allem, was dich ausmacht.Mit deiner Wut, deiner Verwirrung, deiner Erleichterung, deiner Verzweiflung, deinem Kichern und deinem Unbehagen.

 

Vielleicht gehst du grad um mit dem Tod eines geliebten Menschen, dem Verlust einer Freundschaft, einer Lebensweise oder einem Aspekts deiner Gesundheit.

Und vielleicht trauerst du angesichts des Zustands der Welt, in der wir leben: Trennungen, Gewalt, Genozide, das Bienensterben und das Verschwinden der Vogelschwärme in der Abenddämmerung. Deine Trauer ist vielleicht Teil von unverarbeiteter Trauer vieler Generationen.

 

Jede Trauer ist willkommen.

Alle die vielen Gefühle, die mit Trauer kommen, sind willkommen.

 

Und wir werden immer wieder Raum für Praise schaffen. Worte und Gesten der Liebe, der Wertschätzung, der Dankbarkeit finden für das Gute, Schöne und Wohltuende.

 

Dies ist ein queerzentrierter Raum, der tief in dekolonialen, lebensbejahenden Werten verwurzelt ist. Wir feiern die Kraft von Community mit verschiedenen Positionierungen und verschiedenen Lebenswege, ohne dabei die Machtverhältnisse innerhalb unserer Communities aus den Augen zu verlieren.

 

Nach etwa einer Stunde verkörperter Praxis hast du die Möglichkeit, dich in kleinen Gruppen von drei oder vier Personen zu treffen und auszutauschen. Du kannst die Zeit auch nutzen, um in Stille zu sein oder Notizen zu machen.

 

Alle Übungen, Meditationen und Einladungen zu somatischen Erfahrungen sind einfach und können auch im Sitzen oder Liegen passieren. Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Egal, ob dir Körperwahrnehmung leichtfällt oder nicht, ob Trauer für dich aktuell ein Thema ist oder nicht – du bist herzlich willkommen.

A series of embodied practice sessions for Queers and our friends between 27th May 2026 and 8th of July 2026

4 meetings of 2 hours with rotating teachers

27th May, 10th June, 24th June, 8th July

 

19.15 Uhr / 7.15pm CET

in Englisch and German

Grief and Praise 

 

Grieving is messy and unpredictable and wild and absolutely neccessary to live well.

Doing grief collectively is one of the most important steps out of contemporary cultures of individualism, separation, extraction, colonialities.

 

One of the aspects of grief is praise.

We will be praising what we have lost with fierce love.

 

What have you lost?

Who or what  are you mourning?

Where are making space for that?

How?

 

You are welcome to this 8 weeks course with all that you are. 

With your rage and your confusion and your relief and your devestation and your giggles and your discomfort.

 

You might be dealing with the death of a loved one, with loss of a friendship or a way to live or part of your health.

And you might be grieving because of the state of the world we live in, the separations, the violence, the genozides, the decline of bees and bird murmurations at dusk. Your grief might be fueled by unmetabolized grief of many generations. 

 

All grief is welcome.

All the many different feelings that belong to grief are welcome.

 

And. We will make space for praise, again and again. Find words and gestures of love and appreciation and gratitude for what is good and sweet and nourishing.

 

This is a queer centered space firmly rooted in decolonial, life affirming values that celebrate the power of community across different positonalities and walks of life while never losing sight of power dynamics within our communities.​​

After about an hour of embodied practice we will have the chance to meet and share in small groups of three or four people live or in breakout rooms via Zoom. You can also use the time to sit in silence or take notes.

All exercises, meditations, and invitations to felt sense experiences will be simple and can be followed sitting or lying down, no previous experience or specific skill required. No matter if sensing into your body comes easy to you or not, whether grief feels thematic to you at present or not, your are most welcome to join. 

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